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Neuer Fachbeitrag in der Zeitschrift Kunststoffe über Formenentlüftung zum Artikel
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S3604 Reinigungsgerät

S3604-1 6 l/min Ja 25 l 4.446,15 €
S3604-2 11 l/min Ja 60 l 6.930,80 €
S3604-3 28 l/min Ja 75 l 12.425,00 €
S3604-4 45 l/min Nein 120 l 7.977,00 €
Details & Spezifikationen

Die CDC-Reinigungsgeräte wurden entwickelt, um Kalkablagerungen aus den Kühlkreisläufen der Spritzgießformen zu entfernen.
Während des Prozesses bilden sich oft Ablagerungen an den Wänden der Kühlmittelbohrungen, die den Durchfluss des Kühlmittels behindern und damit die Kühlleistung vermindern.
Das kalkhaltige Material fungiert dann selbst als Isolierschicht zwischen Kühlmittel und Form.
Ein Millimeter Kalkablagerung isoliert so gut wie 10 mm Stahl, was bedeutet, dass die Thermoregulation einer Form mit Kalksteinablagerungen die Leistung einer Form genauso stark beeinträchtigen kann wie eine Verschiebung der Durchlaufkanäle um mehrere Millimeter von der formgebenden Fläche des Produktionsmittels.
Die CDC-Reinigungsgeräte werden ausschließlich mit Druckluft betrieben, welche die Flüssigkeiten in heftigen Impulsen, jeweils in beide Richtungen lenkbar, in die Kühlmittelbohrungen der Formen drückt.
Nach der Reinigungsoperation sorgt ein Luftdüsensystem dafür, dass die Bohrungskreisläufe wieder entleert werden.

Die CDC-Reinigungsgeräte sind mit zwei Tanks ausgestattet, von denen ein Tank das Lösungsmittel und der andere eine Passivierungsflüssigkeit enthält.
Das Lösungsmittel entfernt die Kalkablagerungen, während die zweite die korrosiven Flüssigkeitsreste des Lösungsmittels hemmt, die gelegentlich im Kühlkreislauf zurückbleibt.
Mit den Geräten können die Kanäle gereinigt werden, solange eine Mindestdurchflussrate des Lösungsmittels gewährleistet ist.
Ist der Kühlkanal vollständig geschlossen, kann mit den Geräten nicht gearbeitet werden.
Um die Reinigungsleistung der CDC-Reinigungsgeräte zu optimieren, empfehlen wir die Temperierkreisläufe einzeln zu reinigen, damit im Produktionsfall die erforderliche Durchflussrate der Kühlflüssigkeiten gewährleistet ist.
Wenn mehrere Kreisläufe parallel angeschlossen sind, fließt das Lösungsmittel automatisch dorthin, wo der Druckabfall geringer ist.
Bei verstopften Kanälen ist die Reinigungswirkung ebenfalls geringer.
Bei Standardwartung der Formen empfiehlt sich der Einsatz eines Reinigungsgerätes mit höherer Durchflussrate zu verwenden, damit gleichzeitig mehrere Kühlmittelkreisläufe versorgt werden können.
Zu diesem Zweck wurde jetzt das Reinigungsgerät S3604/4 entwickelt.